Beteiligung als ersten Schritt der Übernahme

RWE-Vorstandsmitglied Klaus Bussfeld freut sich: "Der Einstieg in den österreichischen Markt ist gelungen." Der RWE-Konzern strebt beim Kärntner Versorger Kelag mittelfristig eine Mehrheitsposition an. Die Beteiligung ist nur ein erster Schritt. Bis sich die Gesetzeslage in Österreich ändert.
Sobald sich die Gesetzeslage in Österreich ändere und eine Übernahme möglich sei, wird sich RWE um einen weiteren Ausbau der Beteiligung bemühen.
Wie berichtet, wird die RWE Plus AG, Essen, 49 Prozent der Anteile an der Kärntner Energieholding Beteiligungs GmbH (KEG) übernehmen, dem Hauptgesellschafter der Kelag. Nach Angaben der Kärntner Landesregierung beträgt der Kaufpreis rund 304 Mill. Euro.
Der Vertrag zwischen dem Land Kärnten und der RWE-Tochter RWE Plus über die Übernahme von 49 Prozent der Kärntner Energieholding (KEH) ist bereits unterzeichnet. Er tritt in Kraft, wenn die Vereinbarung vom Landtag abgesegnet wird.
Als nächster Schritt werden die Aufsichtsräte von KEH und Kelag (Kärntner Elektrizitäts AG) neu bestellt. Im KEH-Aufsichtsrat stellt das Land künftig vier Mitglieder, die RWE drei. Im Kelag-Aufsichtsrat werden Land und RWE mit je vier Mitgliedern vertreten sein, zwei stellt wie bisher der Verbund-Konzern.
Die Anteile der Kelag setzen sich künftig wie folgt zusammen: Land Kärnten 32,56 Prozent, RWE Plus 31,29 Prozent, Verbund-Konzern 35,12 Prozent, Streubesitz 1,00 Prozent und Kärntner Städte mit Villach an der Spitze 0,03 Prozent.
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