Dienstag, 22. Mai 2001

Banker könnten AUA-Chef-Ablöse torpedieren

Eine Woche sind seit der überfallsartig verkündeten Ablöse des AUA-Führungs-Duos vergangen. Im neuen NEWS packt AUA-Chef Mario Rehulka über die Hintergründe des vorzeitigen Führungswechsels aus: "Bei unserer Ablöse waren politische Gründe maßgeblich".

AUA-Manager Rehulka im NEWS-Exklusiv-Interview: "Nicht wir haben uns verändert. Der frühere und der jetzige Aufsichtsrat haben bestätigt, dass unsere Arbeit in Ordnung war. Zudem gibt es einen Vertrag, der bis Juni 2003 läuft. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen hat sich aber die AR-Meinung plötzlich geändert."

Rehulka zu NEWS: "Der Aufsichtsrat hat uns auch bestätigt, dass wir trotz des schwierigen Jahres 2000 ein gutes Ergebnis eingeflogen haben. Dann hat uns Präsident Ditz mitgeteilt, dass die AR-Mehrheit einen Generationswechsel wünscht."

Irritiert vom Stil des AUA-Miteigentümers ÖIAG zeigt sich auch AUA-Aufsichtsrat & Bawag-Chef Helmut Elsner. Elsner zu NEWS: "Ich werde die Aufsichtsratssitzung abwarten, dort meine Fragen stellen und mir dann meine Meinung bilden."

Worst-Case-Szenario für ÖIAG- und AUA-Aufsichtsratschef Johannes Ditz: Die Banker könnten die AUA-Chef-Ablöse nun Ende Juni im Aufsichtsrats noch platzen lassen.

Das ausführliche Rehulka-Interview und den kompletten Hintergrundbericht zur AUA-Ablöse lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS.

22.5.2001 13:07