Spannung vor OPEC-Ministertreffen

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Die magische 30-Dollar-Grenze beim Ölpreis je Barrel ist überschritten. Dies und der erhöhte Benzin-Verbrauch in den USA, die knapp vor den Sommerferien stehe, lassen den Sprit-Preis künftig weiter in den Himmel steigen. Entspannung wird jedoch nach dem OPEC-Ministertreffen am 5. Juni erwartet.
Die Furcht vor Angebotsengpässen und anhaltenden Spannungen im Nahen Osten hat die Ölpreise am Montag über die symbolisch wichtige 30-Dollar-Marke getrieben. In New York wurde die Referenzsorte Light Sweet Crude vorübergehend mit 30,01 Dollar (34,3 Euro/471,7 S) pro Barrel gehandelt. Dies waren zehn Cent mehr als noch am Freitag.
Zuvor hatte der Preis bereits an den europäischen Märkten angezogen. Am Londoner Ölmarkt wurden für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent am Nachmittag erstmals wieder 29,68 Dollar gezahlt. Zuletzt hatte sich der Preis vor gut drei Monaten auf diesem Niveau bewegt.
Angesichts der Entwicklung wird mit Spannung das Ministertreffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) am 5. Juni in Wien erwartet. Sollte nicht spätestens dort eine Ausweitung der Fördermenge beschlossen werden, warnen Experten vor einer weiteren Verteuerung.
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