Fernduell um Platz drei macht es noch einmal spannend

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Der FC Tirol ist Meister. Der LASK muss einen Stock tiefer. Eigentlich ist die Meisterschaft entschieden, wenn da nicht dieser eine UEFA-Cup-Platz strittig wäre. Derzeit LIVE auf NEWS-Networld.
Der SK Sturm und der GAK liefern sich heute ein Grazer Derby um den dritten Platz und die Europacup-Qualifikation. Sturm geht bei Punktegleicheit mit der besseren Tordifferenz ins Heimspiel gegen Vizemeister Rapid, der GAK hofft auf Wiener Schützenhilfe und einen Auswärtssieg in Salzburg. In der Südstadt steigt ein großes Nicht-Abstiegs-Fest mit einem Live-Auftritt von Johann K.
Sturm zittert um internationale Beteiligung
Nach der sensationellen Champions League-Saison muss Sturm bis zuletzt um internationale Auftritte in der nächsten Saison zittern. "Nervosität ist das falsche Wort, wir stehen praktisch immer unter Druck. Wir haben es in der eigenen Hand. Wir müssen uns einfach qualifizieren und mit einer ordentlichen Leistung drei Punkte holen. Wenn wir den UEFA-Cup schaffen, können wir beruhigt in den Urlaub fahren", erklärte Kapitän Ivica Vastic.
Erstmals ohne "il genio"
"Sturm muss uns erst einmal schlagen", betont Rapids Sportdirektor und Trainer Ernst Dokupil, der freiwillig auf Arnold Wetl verzichtet. Der Grazer wechselt bekanntlich im Sommer zu Sturm, er soll nicht in die Gefahr eines Interessenskonflikts kommen. Auch Dejan Savicevic, der sein Rapid-Gastspiel schon beendet hat, und Rene Wagner mit einer Knorpelverletzung im linken Knie fehlen. Eine Verletzung, die normalerweise sechs Wochen Pause bedeutet.
Salzburg verspricht "volle Power"
So wie Wetl in Graz fehlt in Salzburg Rene Aufhauser, der von Salzburg zum GAK wechselt. Und so wie Rapid verspricht auch Salzburg 100-prozentige Einstellung. "Der GAK wird es schwer haben, in den UEFA-Cup zu kommen. Wir wollen Fünfter werden, sie werden nicht gewinnen", prophezeit Kapitän Heiko Laessig.
Rapid wird "positiv gedopt"
"Wir haben heuer schon einige Negativ-Serien beendet, jetzt wollen wir auch diese beenden", erklärte GAK-Trainer Gregoritsch. "Wir können locker spielen, weil es nicht in unserer Hand liegt. Die Chancen stehen aber 50:50. Rapid wird positiv gedopt, es wird eine Prämie geben", sagt Gregoritsch, dessen Team sich mit drei Siegen in Folge erst wieder ins UEFA-Cup-Rennen gebracht hat.
Austria hat Saison schon abgehakt
Wie im Vorjahr ist die Wiener Austria Gegner des FC Tirol in der abschließenden Runde. Heuer allerdings geht es um nichts mehr, Tirol ist Meister, die Austria ohne Chance auf einen Platz im Europacup. "Als Meister ist es eine Verpflichtung, dieses Spiel ernst zu nehmen. Wir wollen gewinnen. Wir werden aber eventuell den einen oder andere Spieler schonen, weil das Cup-Finale am Sonntag wichtiger ist", sagt Trainer Kurt Jara. Bei der Austria ist die enttäuschende Saison schon abgehakt. "Ich beschäftige mich schon damit, was nächste Saison passiert", erklärte Sportdirektor und Trainer Arie Haan am Dienstag nach seiner Rückkehr aus dem Ausland.
Nicht-Abstiegs-Fest in der Südstadt
Mit Anstand verabschieden heißt es in Linz und in der Südstadt. Der Absteiger LASK empfängt Bregenz, Admira Wacker Mödling den SV Ried. Danach steigt auf dem Parkplatz des Stadions Südstadt eine großes Nicht-Abstiegs-Fest mit Live-Musik und Show-Programm und dem Trainer als Star auf der Bühne. Nachdem DJ Peter P. "Der Goldene" die Stimmung angeheizt hat, wird Johann K. mit den Rock&Blues'n auftreten. Ein Tribut von Hans Krankl an die "Familie Admira Wacker Mödling", weil Krankl eigentlich keine Konzerte mehr gibt.
Spiele der 36. Runde der max.Bundesliga
(Donnerstag, 24. Mai 2001, alle Spiele beginnen um 16:30 Uhr)
Sturm Graz - Rapid
LASK - SW Bregenz
VfB Admira Mödling - SV Ried
SV Salzburg - GAK
Austria Wien - FC Tirol
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