"Künstliche Aufgeregtheit und Überempfindlichkeit"

SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer verteidigt das Besuchsprogramm des deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD) bei seinem Österreich-Besuch. Es kann keinen Zwang geben, sich mit Vertretern der FPÖ zu treffen, so Gusenbauer.
Dass die Tatsache, dass sich Schröder zunächst mit ihm und nicht mit dem österreichischen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel treffen wolle, so herausgestellt werde, wertete Gusenbauer als "künstliche Aufgeregtheit und Überempfindlichkeit".
Der SPÖ-Vorsitzende erinnerte daran, dass der deutsche Altbundeskanzler Helmut Kohl vor einigen Jahren bei einem Österreich-Besuch gar nicht die damalige SPÖ-Regierung, sondern nur Vertreter der ÖVP getroffen habe. Er betonte, Schröder sei überhaupt erst der zweite Regierungschef aus einem EU-Land, der Österreich nach der Aufhebung der Sanktionen besuche.
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