Mutmaßlicher ETA-Anschlag

Vermutlich wieder ein ETA-Angriff: Bei einem Anschlag in der nordspanischen Stadt San Sebastian im Baskenland ist Donnerstag Früh ein Mann getötet worden.
Wie die Zeitungen "El Pais" und "El Mundo" (Internet-Ausgaben) berichteten, wurde der 52-jährige Santiago Oleaga Elejabarrieta auf dem Parkplatz vor dem Spital "Fundacio Matia" im Stadtteil La Antigua mit drei Schüssen getötet. Kurz nach dem Attentat sprengten die Täter ihr Fluchtauto in die Luft.
Als Urheber des Anschlags wird die baskische Separatistenorganisation ETA vermutet. Sie hat sich in diesem Jahr bereits zu sieben Morden bekannt. Den Ermittlungen des Innenministeriums der baskischen Regionalregierung zufolge wurde dem zweifache Familienvater von einem Unbekannten aus nächster Nähe drei Mal in den Kopf geschossen, als er aus seinem Auto aussteigen wollte.
Die Mitarbeiter von "El Diario Vasco" ("Baskische Tageszeitung") galten schon seit längerer Zeit als potenzielle Ziele der ETA-Terroristen. Laut "El Mundo" ging bereits Ende des Vorjahres eine Paketbombe in der Redaktion ein, die jedoch rechtzeitig entdeckt und entschärft wurde.
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