Mörsergranaten auf jüdische Siedlung

Nahe der jüdischen Siedlung Nezarim am Rande des Gazastreifens sind am Donnerstagmorgen Mörsergranaten eingeschlagen. Nach Angaben der israelischen Armee wurde niemand verletzt.
Die Armee machte Palästinenser für den Angriff verantwortlich. Israelische Panzer feuerten nach dem Angriff auf ein nahe gelegenes palästinensisches Viertel.
Auch am Mittwoch ist bei Zusammenstößen zwischen Israelis und Palästinensern erneut Blut geflossen. Der palästinensische Polizeichef in Gaza, Abdelrazek Majaida, erklärte, israelische Panzer hätten an drei Stellen die Grenze zum Gazastreifen überquert. Bei Rafah lieferten sich Israelis und Palästinenser ein Feuergefecht, bei dem nach Angaben von Ärzten mindestens 24 Menschen verletzt wurden, darunter neun Kinder. Bei neuen Kämpfen im Westjordanland wurde ein Israeli getötet und mehrere Dutzend Personen verletzt.
Israel und die Palästinenser haben den USA dennoch zugesagt, an der Umsetzung des Mitchell-Berichts mitzuarbeiten und damit die Voraussetzungen für einen Frieden im Nahen Osten schaffen zu wollen.
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