Uni-Lehrer-Warnstreik genehmigt

Der Zentralvorstand der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) hat am Montag einen Warnstreik der Universitätslehrer gegen das geplante neue Uni-Dienstrecht am 29. Mai grundsätzlich genehmigt. Einen Streik der Vorarlberger Lehrer wurde abgelehnt.
Die Uni-Lehrer werden erst am Mittwoch Abend nach letzten Verhandlung mit der Regierung über eine Arbeitsniederlegung entscheiden. Auch weiterführende Streiks der Uni-Lehrer wurden grundsätzlich genehmigt, teilten die Gewerkschaftsvertreter mit.
Abgelehnt hat der Zentralvorstand hingegen die Abhaltung eines Streiks von Lehrern an Pflichtschulen sowie Höheren Schulen in Vorarlberg, mit dem gegen die neuen Dienstrechte im Schulbereich protestiert werden sollte. Allerdings hat die GÖD einen Rahmenbeschluss gefasst, wonach es bei einer Freisetzung von Lehrern im Herbst zu Kampfmaßnahmen kommen soll. Diese Entscheidung gilt für ganz Österreich
Kein Verständnis für den Streik hat Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V). Im Zusammenhang mit den geplanten Kampfmaßnahmen der Vorarlberger Lehrer und der Unis meinte Gehrer, dass sie es "für nicht besonders zielführend" hält.
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