Fürstin von Thurn und Taxis fühlt sich falsch verstanden

Die Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis fühlt sich wegen ihrer umstrittenen Äußerungen über das Sexualleben von Afrikanern missverstanden. "Wenn ich falsch verstanden worden bin, tut mir das unendlich leid", sagte die 41-Jährige. Sie habe niemanden kränken wollen...
Die Adelige hatte in der vergangenen Woche in der ARD-Talkshow "Friedman" Schwarzen unterstellt, dass sie besonders viel "schnackseln", ein bayerischer Begriff für "Sex haben". Deswegen gebe es in Afrika so viele an HIV Erkrankte. Die Aussagen der Fürstin hatten ein Sturm der Entrüstung ausgelöst, dunkelhäutige Prominente beurteilten die Erklärungen als diskriminierend. Die Kommentare reichten von "unerträglich und unverantwortlich" bis "absoluter Schwachsinn".
Ohne ihre Aussagen grundsätzlich zurückzunehmen, sagte Gloria jetzt einer Münchner Illustrierten, sie habe in der Fernsehsendung "sicher zu spontan und zu wenig überlegt geredet". Dabei habe sie sich "missverständlich ausgedrückt", sagte die Fürstin. Eigentlich habe sie nur gegen Sterbehilfe und Abtreibung Stellung beziehen wollen. Ihre Erkenntnis aus der leidigen Affäre: "Ich sollte wohl besser nicht mehr in Talkshows gehen."
Gloria hatte zuvor in der Sendung von Talkmaster Michel Friedman gesagt: "In Afrika sterben die Leute an AIDS, weil sie zu viel schnackseln. Der Schwarze schnackselt gerne." Dies liege an dem wärmeren Klima auf dem Kontinent.

