Einsatz kostet bis zu 7 Schilling

Diese Maßnahme soll helfen, den Alu-Müllberg zu reduzieren: Am Freitag hat der Bundestag die Einführung des umstrittenen Dosenpfands beschlossen. Mit den Stimmen von SPD und Grünen. Ob der Bundesrat zustimmt, ist fraglich.
Danach soll mit der Umstellung auf das Euro-Bargeld ab Anfang kommenden Jahres auf Getränkedosen und die meisten Einwegflaschen je nach Füllmenge ein Pfand von umgerechnet 50 Pfennig (0,256 Euro/3,52 S) oder einer Mark gezahlt werden.
Die CDU/CSU und FDP lehnte die Novelle der Verpackungsordnung ab. Die PDS enthielt sich. Der Entwurf muss nun den Bundesrat passieren. Dort ist eine Zustimmung der Länder noch unsicher.

