Freitag, 18. Mai 2001

Gericht erlaubt Punto-Verkaufsaktion bei Edeka

Auto im Einkaufswagen: Die deutsche Supermarktkette Edeka kann ungeachtet des Widerstands des Fiat-Konzerns zunächst weiter den Kleinwagen Punto verkaufen. Das Landgericht Offenburg entschied, dass das Angebot nicht gegen das Rabattgesetz oder die Zugabeverordnung verstößt. Ob dieses Modell auch in Österreich bald Schule machen wird?

Nach dem gerichtlichen Beschluss kann die Supermarktkette den Kleinwagen nun in ihren baden-württembergischen Filialen und bundesweit über eine Hotline anbieten. Der Kleinwagen wird in zwei Paketvarianten, zusammen mit anderen Geräten, zu kaufen sein.

Neben dem Auto beinhalten die Pakete auch weitere Produkte wie einen Notebook-Computer, einen Motorroller, einen Computer-Drucker, eine digitale Kamera und ein Handy mit Zwei-Jahres-Vertrag.

Der Paketpreis liegt bei 24.500 Mark (12.527 Euro/172.370 S) und entspricht damit der unverbindlichen Preisempfehlung für einen Punto. Das Gesamtpaket ist knapp 25 Prozent billiger als alle Einzelprodukte. Die Edeka-Aktion soll bis Ende Mai laufen.

18.5.2001 17:19

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