Agassi verteidigt Engländer: "Setzt mich wie ihr wollt!"

Gustavo Kuerten hatte vor zwei Wochen die Wimbledon Setzung als "extrem unfair" angeprangert und Tennis Kollegen aufgefordert, mit ihm zu protestieren. Andre Agassi konnte er nicht auf seine Seite ziehen, dem US-Amerikaner ist es egal, wie er ins Finale kommt.
Agassi würde Wimbledon-Boykott nicht unterstützen
Andre Agassi würde einen Boykott von Wimbledon wegen der umstrittenen Setzungs-Strategie der dortigen Organisatoren nicht unterstützen. "Setzt mich, wie ihr wollt, und ich werde kommen und versuchen zu gewinnen", meinte Agassi nach seiner Zweitrunden-Niederlage am Mittwoch in Hamburg. "Ich weiß, dass ich sieben Spieler schlagen muss, um das Turnier zu gewinnen und es spielt für mich keine Rolle, in welcher Reihenfolge das passiert", meinte der US-Amerikaner.
Sandplatz-Spezialisten nicht gesetzt
Einen Boykott, wie ihn einige Sandplatz-Spezialisten, u.a. Gustavo Kuerten, angedroht haben, empfindet er nicht als gute Lösung. "Das wäre sicher nicht der beste Weg, damit umzugehen. Ich glaube nicht, dass es notwendig ist und hoffe, dass es nicht dazu kommt." Im Vorjahr hatten Alex Corretja und Albert Costa wegen ihrer Nichtberücksichtigung in der Gesetztenliste auf eine Teilnahme verzichtet. Im Vorjahr hatten die Organisatoren nach einer Boykott-Drohung durch die Spanier eine geänderte Vorgangsweise für 2001 versprochen.
