Die Energiekrise auch in Süd-Amerika: Arme Kicker!

Brasilien, wo Fußball nicht nur gespielt sondern die ganze Nacht zelebriert wird, muss nun sein Liebkind auf den Nachmittag verlegen. Erstes Opfer ist das brasilianische Cup-Viertelfinale. Auch die TV-Soap Operas leiden unter dem Energiemangel.
Keine Abendspiele in Brasilien wegen Energie-Knappheit! Im brasilianischen Fußball sind die Lichter ausgegangen. Die Regierung hat am Mittwoch wegen der Energie-Knappheit bis auf weiteres Abendspiele unter Flutlicht verboten. Das für Donnerstag angesetzte Cup-Viertelfinale zwischen Corinthians und Atletico Parananese musste bereits auf den Nachmittag verlegt werden. "Wenn es so weiter geht, müssen wir Spiele in Paraguay oder Bolivien austragen, wo es keine Energie-Krise gibt", meinte Corinthinas-Vizepräsident Antonio Roque Citadina.
Dürre hat Wasserkraft zum Erliegen gebracht
Die Regierung von Brasilien, das zu 90 Prozent von Wasserkraftwerken abhängig ist, macht die Dürre für die Energie-Knappheit verantwortlich. Der große Verlierer neben dem Fußball ist aber auch das Fernsehen. Die Spiele werden normalerweise um 21:45 Uhr, nach den Soap-Operas, angepfiffen und müssen nun bereits am Nachmittag beginnen.
