Kann Kapfenberg mit Heimvorteil die "Piraten" besiegen?

Ein Duell der Emotionen erwartet man im dritten Spiel zwischen den steirischen "Bears" und den kärntner "Pirates". Noch konnte keine der Mannschaften den Heimvorteil nutzen. Es steht in der Serie 1:1. Piraten-Kapitän Buggelsheim gibt das Motto vor: "Ab der ersten Minute kampfbetont!"
"Aufschlag zum Matchball" heißt es heute Freitag um 20.15 Uhr, wenn der dritte Akt im Finalkrimi der Basketball-Bundesliga der Männer zwischen Montan Kapfenberg und den Wörthersee Piraten in Szene geht. Die Obersteirer haben Heimvorteil, der aber bisher nicht ins Gewicht gefallen ist, weil er von keinem der beiden Teams genützt wurde. In der best-of-five-Serie steht es 1:1. Der Sieger vom Freitag hat am kommenden Montag die Chance, "den Sack zuzumachen".
Duell der Emotionen, nach hauchdünnem Sieg
Für jedes der beiden Teams wäre es der erste Meistertitel. Jedenfalls zu erwarten ist ein Duell der Emotionen. Einen "Vorgeschmack" darauf hat es bereits in und unmittelbar nach Spiel zwei mit vielen Wortgeplänkel und auch kleinen Rangeleien gegeben. Kapfenberg-Coach Michael Schrittwieser weiß, das es im weiteren Verlauf der Serie darum gehen wird, die Emotionen zu kontrollieren. Er hofft, dass sein Team an die über weite Strecken konzentrierte Leistung vom Montag anschließen und sogar noch einen Zahn zulegen kann.
Aussenseiter-Piraten noch lange nicht out
Wörthersee-Manager Günther Offner sieht trotz der 88:90-Niederlage in letzter Sekunde in Spiel zwei die Piraten noch lang nicht untergegangen. Kapitän Joachim Buggelsheim, Klagenfurter mit Kapfenberg-Vergangenheit, glaubt das Erfolgsrezept zu wissen: "Wir müssen von der ersten Minute an aggressiv und körperbetont agieren."
In inzwischen sechs Saisonduellen Kapfenberg - Wörthersee hat keines der beiden Teams mit mehr als vier Punkten Differenz gewonnen. Zur Erinnerung alle Ergebnisse: 90:88 (Finalspiel zwei), 73:71 und 84:80 (jeweils Hauptrunde) für die Obersteirer, 85:82 (Finalspiel eins), 83:80 und 84:83 (jeweils Grunddurchgang) für die Kärntner. So gesehen wäre eigentlich einmal eine Verlängerung "fällig".
