Muhammat Akagündüz schwitzt am Betzenberg

Österreicherwelle am Betzenberg? Nach Knavs und Akwuegbu könnte "Aka" der dritte "Ösi" sein, der zum 1. FC Kaiserslautern wechselt. Die Lauterer, die schon seit Wochen von einem Debakel ins nächste schlittern, suchen offensichtlich auch jemand zum Toreschießen. In Österreich wil sich der FC Kärnten massiv verstärken.
Die pfeilschnellen Konterstöße von Muhammet Akagündüz könnten schon bald in der deutschen Fußball-Bundesliga zu bewundern sein. Der SV Ried-Stürmer absolviert nämlich seit Dienstag drei Tage lang ein von seinem Manager Frank Schreier eingefädeltes Probetraining beim 1. FC Kaiserslautern. Insgesamt stehen für Akagündüz bis Donnerstag fünf Trainingseinheiten unter Andreas Brehme am Programm.
"Aka"-Tor nach Pass von Basler
Geht man nach Berichten der Pfälzer Medien und seines Managers Schreier, dann hat "Aka" im Rahmen seiner ersten zwei Auftritte im FCK-Trainingsgewand einen recht guten Eindruck hinterlassen. In einem internen Trainingsspiel hat Akagündüz nach Pass von Mario Basler auch gleich seinen ersten Treffer erzielt. "Andi Brehme hat mich angerufen und gefragt, ob ich einen schnellen, technisch guten Konterstürmer weiß, der das Zeug für die Bundesliga hat. Da ist mir "Aka" eingefallen", berichtete Schreier, wie es zum Probetraining seines Schützlings kam.
Dreijahresvertrag für Tirol-Slowenen Knavs
Akagündüz ist jedoch nicht der einzige derzeit in der österreichischen Bundesliga tätige Mann, nach dem Lautern die Fühler ausgestreckt hat. Denn auch Benedict Akwuegbu vom GAK hat bereits ein Probetraining in der Pfalz absolviert. Eine Einigung im Falle des 26-jährigen Nigerianers könnte laut Schreier bereits heute Mittwoch oder am Donnerstag fallen. Und Tirol-Verteidiger Aleksander Knavs (Slo) hatte ja bereits Anfang März seine Unterschrift unter einen Dreijahresvertrag bei Kaiserslautern gesetzt.
"Bregenzer" Rohseano wechselt zum FC Kärnten
Der Kärntner Klaus Rohseano verlässt im Sommer SW Bregenz und kehrt nach Kärnten zurück. Der 31-jährige Ex-Teamspieler, der 1995 vom SV Feldkirchen zum LASK gewechselt war, hat sich am Mittwoch mit dem Bundesliga-Aufsteiger FC Kärnten über einen Zwei-Jahres-Vertrag geeinigt. "Ich habe bereits zugesagt. Der Hauptgrund für den Wechsel war meine Familie", erklärte Rohseano zu seinem Transfer.
Auch Rapid-Goalie nach Kärnten?
Auf der Wunschliste der Klagenfurter steht auch Raimund Hedl, die Nummer zwei im Tor von Rapid. Insgesamt will Trainer Walter Schachner vier oder fünf Verstärkungen holen. Trennen wird man sich von Kapitän Heimo Vorderegger. Der 34-Jährige ist der einzige aktuelle Spieler, der vor zwölf Jahren beim Abstieg aus der damaligen 1. Division dabei war und kann nicht mit einem neuen Vertrag rechnen.
