Agassi gegen Sanguinetti problemlos

Der Sandfluch hat Pete Sampras schon wieder in der ersten Runde heimgesucht. Der Tennis-Superstar aus den USA verabschiedete sich am Montag bereits in der ersten Runde aus dem mit 2,95 Millionen Dollar dotierten Masters-Series-Turnier in Hamburg. Er unterlag dem Spanier Alex Calatrava 7:6 (7/3),3:6,4:6.
Bereits in der Vorwoche hatte es für den ehemaligen Weltranglisten-Ersten in Rom eine Auftaktniederlage gesetzt.
Sampras möchte auf Sand gewinnen
Auf Asche ist "Pete Perfect", der im Match gegen Calatrava insgesamt sieben Matchbälle abwehrte, eben nur ein ganz normaler, durchschnittlicher Tennisspieler und alles andere als fehlerlos. Daran hat sich nichts geändert, obwohl der 13-fache Grand-Slam-Rekordsieger diese Scharte auf der Zielgeraden seiner beispiellosen Karriere so gerne noch ausmerzen würde. Bei den French Open vorzugsweise, denn der Titel dort fehlt als einziger in seiner Grand-Slam-Sammlung. In der kommenden Woche will er sich beim World Team Cup in Düsseldorf den letzten Schliff holen.
Favoritenschreck Calatrava
Bei seinem Rothenbaum-Debüt setzte der in Deutschland geborene Calatrava seine Favoritenjagd fort. Schon in Rom hatte er in Runde eins Sampras' Landsmann Andre Agassi vom roten Sandplatz gefegt. Für einen anderen Sandfloh kam dagegen überraschend das frühe Aus. Der Spanier Carlos Moya, French-Open-Gewinner von 1998, scheiterte mit 4;6,4:6 am Chilenen Marcelo Rios.
Plischke in Antwerpen out
Sylvia Plischke ist beim 140.000 Dollar-Turnier in der ersten Runde ausgeschieden. Die Österreicherin verlor gegen die Französin Emilie Loit 4:6, 6:1 und 2:6.
Agassi gegen Sanguinetti problemlos
Im Gegensatz zu Sampras ließ sich Andre Agassi nicht ein zweites Mal innerhalb einer Woche in Runde eins auf einem Sandplatz besiegen. Der US-Amerikaner stürmte sechs Jahre nach seinem letzten Hamburg-Auftritt dank eines 6:1,6:4-Erfolgs gegen den Italiener Davide Sanguinetti in die zweite Runde, in der er auf den Franzosen Fabrice Santoro trifft.
Lokalmatador Lars Burgsmüller überraschte mit einem 6:1,6:4-Erfolg gegen den als Nummer neun gesetzten Briten Henman. Mit dem Schweizer Roger Federer ist ein weiterer Gesetzter ausgeschieden. Die Nummer 16 des Turniers unterlag dem Argentinier Franco Squillari 3:6,4:6.
