Armutskonferenz: Für effizienteren Einsatz von Geldern

Nach knapp einwöchigen Beratungen geht heute, Sonntag, die dritte Armutkonferenz der Vereinten Nationen in Brüssel zu Ende. Zum Abschluss ihrer Tagung wollen die Teilnehmer der Konferenz einen Entwurf vorstellen, mit dem die an Entwicklungshilfe geknüpften Bedingungen gelockert werden.
Nach Angaben von Konferenzsprecher Habib Ouana sollen Entwicklungsländer künftig frei wählen können, von welchen Anbietern sie Produkte und Dienstleistungen beziehen. Bisher müssen die betroffenen Staaten Waren aus den Geberländern beziehen.
Nach Angaben von Ouana erhalten die 49 ärmsten Länder (least developed countries - LDC) jährlich rund zwei Milliarden Dollar (2,28 Mrd. Euro/31,4 Mrd. S) Entwicklungshilfe. Der neue Entwurf würde es ihnen ermöglichen, das jeweils günstigste Angebot einzuholen und das Geld so effizienter einzusetzen.
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