Trotz Krankheit arbeitet er unverdrossen weiter

Im Vatikan-Staat wird der heutige Geburtstag des Papstes im offiziellen Kalender vermerkt, aber nicht als Feiertag begangen. Bereits vor dem Ehrentag trafen Hunderte Glückwünsche für den Papst aus aller Welt ein. Per Telegramm, Fax oder E-Mail.
Nicht gearbeitet wird im Vatikan allerdings am Jahrestag der Wahl von Johannes Paul II. (16. Oktober). Und an seinem Namenstag (4. November).
Johannes Paul II. arbeitet 7 Tage die Woche
Ungeachtet seiner körperlichen Gebrechen bewältigt Johannes Paul II. ein sehr umfangreiches Arbeitspensum. Er ist weiterhin an sieben Tage in der Woche aktiv, an manchen Tagen arbeitet er mehr als zehn Stunden. In der Woche nach seinem Geburtstag wird der Papst ein viertägiges Kardinals-Konsistorium leiten, das sich mit Zukunftsfragen der katholischen Weltkirche befasst.
"Eiliger Vater" besucht im Juni die Ukraine
Seine Auslandsreisen will der Papst auch im 82. Lebensjahr unvermindert fortsetzen. Nachdem er im Mai Griechenland, Syrien und Malta besucht hatte, steht im Juni eine fünftägige Reise in die Ukraine auf dem Programm. Ferner will Johannes Paul II. Ende September Armenien und Kasachstan besuchen.
Sein Leben - immer auf Reisen
Karol Woityla wurde am 18. Mai 1920 in Wadowice bei Krakau geboren. 1946 wurde er zum Priester geweiht. Von 1964 bis zu seiner Papstwahl im Jahr 1978 war er Erzbischof von Krakau. Der in den ersten Jahren seines Pontifikats sportlich aktive Papst ist seit dem Attentat vom 13. Mai 1981 und nach mehreren Folge-Operationen gesundheitlich angeschlagen. Seit einer Hüftoperation im Jahr 1994 ist er gehbehindert, außerdem leidet er an einer parkinson-ähnlichen Nervenkrankheit.
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