Gefechte zwischen Armee und UCK

Die albanischen Rebellen der so genannten "Nationalen Befreiungsarmee" (UCK) ignorieren das Ultimatum der mazedonischen Regierung. Im Norden des Landes kam es erneut zu Gefechte mit der Armee.
Die neue Allparteienregierung in Skopje hat den Rebellen bis Donnerstag Zeit gegeben, "das Land zu verlassen oder ihre Waffen niederzulegen".
Nach Angaben von Militärsprecher Oberst Blagoje Markovski beschossen Rebellen in Slupcane und Opaje in der Kumanovo-Region mazedonische Polizeiposten mit Maschinengewehren. Die Sicherheitskräfte hätten das Feuer erwidert. Markovski wertete das Gefecht als Zeichen für die Entschlossenheit der militanten Separatisten, das Ultimatum der Regierung für die Räumung der Region verstreichen zu lassen.
Danach würden die Regierungstruppen eine Offensive zur "Eliminierung" der Rebellen von Kumanovo beginnen, drohte der Oberst. Ein Vertreter der UCK erklärte, man werde sich dem Ultimatum nicht beugen. Die Haltung der UCK sei unverändert. Wenn die Armee angreife, dann werde entsprechend geantwortet.
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