ÖH-Wahlen "gut angelaufen"

Durchwegs "gut angelaufen" sind die Wahlen zur Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH), wie eine APA-Umfrage am Dienstag an den österreichischen Universitäten zeigt. An der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien herrschte am ersten Wahlvormittag zeitweise ein echtes Gedränge, berichtete ÖH-Pressesprecherin Cornelia Blum.
Zuversichtlich, eine deutliche Steigerung bei der Wahlbeteiligung gegenüber 1999 zu erreichen ist man auch an der Montanuni Leoben. Die ÖH-Wahl, bei der 230.000 Studierende ihre Interessenvertretung bestimmen, läuft noch bis Donnerstag. 1999 gaben österreichweit 27,53 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.
Die Beteiligung am ÖH-Urnengang ist an der Montanuni traditionell hoch, so gaben vor zwei Jahren 44 Prozent der Studierenden ihre Stimme ab. Heuer ist man seitens der ÖH-Universitätsvertretung. Auch an der Uni Graz ist die Wahlbeteiligung laut Außeninstitut rege, "es könnte mehr werden als vor zwei Jahren", hieß es. Sofern das Wetter mitspielt, denn "bei Schlechtwetter kommen weniger Studenten in die Wahllokale".
Unauffällig verlief der erste Wahltag an der Universität Innsbruck und der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien. Man liege in etwa im Trend der vergangenen Wahlen. Unübersichtlich ist die Lage naturgemäß noch an der Uni Wien, der mit Abstand größten heimischen Hohen Schule. Auffällig war laut Dieter Spadt, Vorsitzender der Wahlkommission, dass es bei den Lehrämtern und an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät im Alten AKH "ein ziemliches Gedränge" gab.
Schlangen vor dem Wahllokal gab es zeitweise auch im Hauptgebäude der Technischen Universität (TU) Wien, vor allem vor dem Schalter des Bauingenieurswesen.
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