Aktion Scharf gegen Umweltsünder nun möglich

Sehen Auto-Stinker bald in ganz Österreich die Rote Karte? Die TU-Wien hat ein neues Gerät zur Fernmessung von Kfz-Emmissionen entwickelt. In Wien wurde das revolutionäre Kastl von Stadtrat Fritz Svihalek vorgestellt.
Svihalek bezeichnete diese neuartige Methode der Abgasmessung als revolutionär und richtungsweisend für die weitere intensive Kontrolltätigkeit der Behörden im Zusammenhang mit der Fahrzeugsicherheit auf Österreichs Straßen.
Was soll das zukunftsweisende System können?
o Nur die tatsächlichen "Stinker" sollen gezielt erfasst und angehalten werden.
o Der übrige Verkehr soll in keiner Weise gestört werden.
o Effiziente Überwachung mit geringstem Personalaufwand.
o Das System soll auch für künftige Abgasreinigungsmethoden und künftige Grenzwerte geeignet sein.
Großversuch der Stadt Wien: 1% KFZ sind für 25% der KFZ-Schadstoffe verantwortlich
Im Jahr 2000 wurden an einigen Stellen in Wien derartige Abgasmessungen durchgeführt. Es wurden ca. 25.000 Fahrzeuge erfasst. Um die Wohnbevölkerung nicht zu belästigen, wurden nur die 292 auffälligen PKW mit Benzin betriebenen Motoren angehalten und mittels Kurztest nachgeprüft.
Das herausragende Ergebnis war jedoch: 5% der Fahrzeuge verursachen genau soviel Beeinträchtigung der Luftqualität wie die restlichen 95%! 1% der Fahrzeuge ist verantwortlich für fast ein Viertel der Gesamtemissionen!
