Wrack rutschte unter den Sattelschlepper

Tragischer Unfall in Tirol: Harald Sicheritz, u.a. Regisseur von Kaisermühlenblues, raste in der Nacht auf Montag mit seinem Auto gegen einen Sattelschlepper! Laut Helfern wurde er schwer verletzt - Gesichtsfrakturen, Kieferbruch und Gehirnblutungen. Lebensgefahr besteht aber nicht...
Das Unglück passierte kurz nach Mitternacht auf der B100, der Drautalstraße, zwischen Lienz und Sillian. Das Wrack rutschte auch noch unter den Sattelschlepper.
Sicheritz, der unter anderem für die Serien "Kaisermühlenblues" und "MA 2412" sowie für Kinofilme wie "Wanted" oder "Muttertag" verantwortlich zeichnete, wurde in das Krankenhaus nach Lienz gebracht.
Am Montag ist der 43-Jährige auf Grund seiner speziellen Verletzungen jedoch mit dem ÖAMTC-Hubschrauber "Christophorus 7" in das Landeskrankenhaus Klagenfurt geflogen worden. Sicheritz war am Weg nach Tirol, da er am Dienstag eine Pressekonferenz anlässlich des Films "Zwölfeläuten" geben wollte.
"Zwölfeläuten"-Dreharbeiten vorerst verschoben
Die Dreharbeiten zum Film "Zwölfeläuten", die ab morgen, Dienstag, in Osttirol fortgesetzt werden sollten, wurden nach dem schweren Verkehrsunfall von Regisseur Harald Sicheritz vorerst verschoben. Bereits im Spätherbst des Vorjahres war der Hauptteil des Films, die Wintersequenzen, in Innervillgraten "abgedreht" worden. Auch das für Dienstag geplante Pressegespräch in Tirol wurde abgesagt.
Kieferoperation in den kommenden Tagen
Der medizinische Direktor des LKH Klagenfurt, Anton Suntinger, teilte Montag am Nachmittag mit, dass sich Regisseur Harald Sicheritz auf der Intensivstation befinde. Ursache seien "kleinste Hirnblutungen", die beobachtet werden müssten. Man müsse ständig kontrollieren, ob es nicht zu einem Ödem komme.
Ansonsten sei der Zustand des Patienten "stabil", versicherte Suntinger. In den kommenden Tagen werde auf Grund der Kieferfraktur eine Operation durchgeführt werden.

