Nie war der österreichische Wirtschaftsstandort besser

Der Wirtschaftsstandort Österreich boomt, wie nie zuvor. Mag auch das Image der Alpenrepublik bei unseren Nachbarn von Klischees dominiert sein, in Punkto Wirtschaft steht Österreich besser den je da.
Denn immer mehr deutsche Unternehmen sperren hier gewinnträchtige Tochtergesellschaften auf oder bauen um Millionenbeträge Osteuropazentralen. Das immer häufiger von Topleuten aus den Konzernen in aller Welt genannte österreichische Spezifikum: "Das Land ist ein phantastischer Wirtschaftsstandort."
In Summe haben ausländische Unternehmer im vergangenen Jahr die absolute Rekordsumme von 136 Milliarden Schilling in unser Land gepumpt. Die bedeutet ein stolzes Plus von 31 Prozent.
Doch auch die nun komplett vorliegenden Vorjahrsbilanzen sind rekordverdächtig: Fast alle Großen verbesserten ihre Ergebnisse deutlich.
Wirtschaftsrekord der OMV
OMV-Boß Richard Schenz gelang gar ein echter Meilenstein in der heimischen Wirtschaftsgeschichte. Zum erstenmal durchbrach mit dem Öl-und Tankstellenriesen eine Austro-Company die Schallmauer von 100 Milliarden Schilling Umsatz. Schenz: "Ich bin mit Superlativen zurückhaltend. Aber wir haben ein Rekordergebnis zusammengebracht."
Somit ist die OMV im Ranking der österreichischen Konzerne
der Topgewinner des Jahres:
| Gewinn | ||
| 1 | OMV AG | 6.233.422.00,- |
| 2 | Siemens Gruppe Österr. | 6.043.000.00,- |
| 3 | Wienerberger AG | 3.141.476.490,- |
| 4 | Frantschach AG | 2.710.780.000,- |
| 5 | Austria Tabak AG | 2.661.720.000,- |
| 6 | VA Stahl AG | 2.254.580.000,- |
| 7 | Porsche Holding | 2.200.000.000,- |
| 8 | RHI AG | 1.806.727.390,- |
| 9 | Verbund Konzern | 1.778.000.000,- |
| 10 | EVN AG | 1.642.000.000,- |
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