Studie stellt Österreich gutes E-Commerce-Zeugnis aus

Die USA sind weltweit am besten im Bereich E-Business ausgerüstet, gefolgt von Australien und Großbritannien, dem Europa-Sieger. Und Österreich mischt ganz vorne beim grossen Geschäft im Internet.
Österreich liegt im weltweiten Ranking von 60 Ländern, das von der Forschungsabteilung des Wochenmagazins "The Economist", der Economist Intelligence Unit (EIU), durchgeführt und heute, Mittwoch, veröffentlicht wurde, - gleich auf mit Taiwan - auf Platz 16 und damit im ersten Drittel des Länderrankings zu finden.
Skandinavien ist E-Commerce-tüchtig
Nordamerika und Nordeuropa sind insgesamt jene Regionen, die sehr fit im E-Commerce-Bereich sind. Auf den vierten Platz hat es Kanada geschafft, Singapur befindet sich an siebenter Stelle. Gut positioniert sind die nordischen Staaten: Norwegen liegt auf Platz 5, Schweden auf Platz 6, Finnland auf Platz 8 und Dänemark auf Platz 9. Dahinter - und damit vor Österreich - liegen die Niederlande, die Schweiz, Deutschland, Hongkong, Irland und Frankreich. Auf dem letzten, 60. Platz findet sich Pakistan.
Die Studie und ihre Grundlagen
Die dem Ranking zu Grunde liegende E-Commerce-Fitness leitet sich laut Studie davon ab, welche Möglichkeiten das wirtschaftliche Umfeld in einem Land für Internet-basierten Handel bietet. Dabei wurde bei der Bewertung die Telekom-Infrastruktur ebenso berücksichtigt wie beispielsweise die Sicherheit bei Kreditkarten-Transaktionen oder wie versiert die Bevölkerung im Umgang mit Computern ist.
Staaten punkten im Ranking weniger mit Größe als mit Flexibilität, wodurch große Staaten wie etwa Indien (Platz 45) oder China (Platz 49) relativ weit hinten im Ranking liegen.
E-Commerce-Leaders, -Contenders und Followers
Auf Platz 1 bis 13 finden sich die führenden "E-Business-Leaders", die zwar sehr E-Business-fit sind, aber noch regulatorischen Aufholbedarf haben. Auf Platz 14 bis 25 - darunter auch Österreich - sind die wetteifernden "E-Business-Contenders", die eine zufriedenstellende Infrastruktur und gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen aufweisen, wo aber noch Elemente für die Gleichstellung mit den E-Business-Leaders fehlen.
Die folgenden E-Business-Followers, die den größten Teil im Länderranking darstellen, finden sich von Platz 26 bis 47. Diese Staaten haben erst begonnen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen für E-Commerce aufzubauen und noch großen Nachholbedarf. Die nachhinkenden "E-Business-Laggards" - Platz 48 bis 69 - riskieren, auf Grund fehlender Infrastruktur im E-Commerce-Bereich auf der Strecke zu bleiben.

