Hat Chilene Ausscheiden nicht verkraftet?

Marcelo Rios ist am Mittwoch abseits des Tennis-Courts gehörig aus der Rolle gefallen. Der frühere Weltranglistenerste aus Chile attackierte in der Nacht auf Donnerstag einen Taxi-Fahrer.
Nach seinem Ausscheiden beim ATP-Turnier in Rom (1:6,3:6 gegen den Spanier Juan Carlos Ferrero) randalierte Marcelo Rios auch gegenüber zwei Polizisten. Es folgte eine Anzeige wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und Beleidigung. Rios war zum Zeitpunkt dieses Zwischenfalls angeblich betrunken.
"Gesetzten-Sterben" prolongiert
Am Mittwoch flogen in der zweiten Runde Russlands Hoffnungsträger Marat Safin (Nummer zwei der Setzliste) und Jewegenij Kafelnikow (6) ebenso wie der Schwede Thomas Enqvist (13) vorzeitig aus dem Bewerb.
Kafelnikow scheiterte mit 6:7,6:1,5:7 am spanischen Qualifikanten Jacobo Diaz und muss damit weiter auf seinen ersten Viertelfinaleinzug in Rom warten. Sein Landsmann Safin verlor gegen den Schweizer Roger Federer in einem wahren "Hitchcock-Krimi" 6:4,4:6,6:7, und auch Enqvist stand beim 6:7,6:4,3:6 gegen den Deutschen Nicolas Kiefer fast drei Stunden auf dem Platz
Auch der als Nummer 9 gesetzte Tim Henman hat die zweite Runde nicht überstanden. Der Brite unterlag dem Franzosen Julien Boutter 6:2, 3:6, 4:6. . Damit sind nur mehr sechs der insgesamt 16 gesetzten Spieler im Bewerb.
Die Achtelfinal-Paarungen
Andreas Vinciguerra (SWE) - Sebastien Grosjean (FRA-12) 6:2,6:3
Wayne Ferreira (RSA) - Roger Federer (SUI) 7:6 (7/4),6:2
Harel Levy (ISR) - Nicolas Kiefer (GER) 6:2,6:4
Kuerten/1 - Squillari/15
Corretja/10 - Hewitt/7
Diaz - Luzzi
Lapentti - Mantilla
Ferrero/8 - Boutter
