FC Bayern im Champions League-Finale gg. Valencia

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Der FC Bayern München hat sich am Mittwochabend mit einem 2:1 (2:1)-Sieg (Gesamt 3:1) über Real Madrid für das Fußball-Champions-League-Finale am 23. Mai im Mailänder San Siro-Stadion gegen den FC Valencia qualifiziert.
Der Brasilianer Elber, dem schon vor einer Woche das goldene Tor geglückt war, köpfelte die Gastgeber vor 60.000 Zuschauer schon in der achten Minute nach einem Tohuwabohu im Real-Strafraum aus kürzester Distanz mit 1:0 in Führung und hatte damit den Grundstein zum Aufstieg verdoppelt. Die Bayern - ohne den gesperrten Effenberg, für den aber der junge Hargreaves eine tadellose Vorstellung bot - hatten überfallsartig begonnen, schon nach wenigen Sekunden durch Scholl die erste und durch Elber (3.) die zweite Chance, aber Casillas war jeweils auf dem Posten.
Real glich in der 18. Minute mit dem zweiten nenneswerten Angriff mit einem tollen Tor zum 1:1 aus. Raul stoppte sich eine hohe Vorlage von Roberto Carlos meisterhaft, legte den Ball dem heranbrausenden Figo auf, der aus zehn Metern Kahn keine Chance ließ. Auch das 2:1 für die Bayern konnte sich sehen lassen. Scholl spielte einen Freistoß flach zu Jeremies, der den Ball direkt aus 17 Metern in die linke Ecke kanonierte.
Nach der Pause verlegten sich die Hausherren auf Konter, machten wie schon so oft in jüngerer Zeit hinten dicht. Real (später mit Savio und Morientes) dominierte nun zwar optisch, kam aber zu keiner einzigen wirklich zwingenden Chance, während auf der anderen Seite das dritte Tor einige Male in der Luft lag. So durch Salihamidzic (55.), Linke (62./nach einem Corner) und Elber (81.), dessen Schuss nur knapp das Tor verfehlte. In der 86. Minute durfte der Brasilianer vom Feld, vom Applaus der Bayern-Fans verabschiedet. Bezeichnend, dass der in Madrid überragende Oliver Kahn diesmal nur eine solide Partie spielen musste, mehr war nicht nötig.
