Montag, 7. Mai 2001

Kini kann es nicht lassen, siegt auch im Super-Motard

Was hat dieser Tiroler eigentlich auf zwei Rädern noch nicht gemacht? Klaus Kinigadner war jahrelang Aushängeschild der heimischen Motorrad-Szene: Moto-Cross Weltmeister, Paris-Dakar Veteran und beinahe Sport-Krüppel, KTM-Urgestein und Erzberg-Bezwinger. Jetzt lässt er es im etwas simpleren Super-Motard "tuschen".

Klaus Kinigadner liegt in der deutscher Supermotard-Meisterschaft voran. Was das ist? Nun, die Super-Motard Fahrer bewegen sich auf Moto-Cross-Maschinen. Der einzige Unterschied: Sie fahren mit Slicks auf Asphalt, statt mit Stollenreifen im Gatsch. Ein Sport, der in Deutschland und Österreich, ob seiner "Einfachheit" immer beliebter wird. Jeder kann mitmachen und die Maschinen sind halbwegs erschwinglich. Und die Chance, sich mit einem Klaus Kinigadner zu messen hat man schließlich auch nicht immer.

Rang vier und Laufsieg beim Auftakt in Schaafheim
Einen tollen Start verzeichnete Klaus Kinigadner am Sonntag in die deutsche Supermotard-Meisterschaft. Der Tiroler KTM-Pilot belegte vor 6.000 Zuschauern in Schaafheim bei Aschaffenburg zunächst den vierten Rang, den zweiten Lauf entschied er für sich. In der Gesamtwertung führt Kinigadner mit 38 Punkten vor dem Belgier Eddy Seel (Husqvarna). Insgesamt stehen sieben Veranstaltungen mit je zwei Läufen auf dem Programm, nächste Station ist Schleiz am 20. Mai.

7.5.2001 15:44