Montag, 7. Mai 2001

Südafrika, Iran und auch an der Elfenbeinküste.

Die Zwischenfälle mit tödlichem Ausgang und vielen Verletzten im Fußball reißen nicht ab. Am Sonntag war die Elfenbeinküste Schauplatz von Zusammenstößen rivalisierender Fans, die ein Todesopfer und 39 Verletzte gefordert haben. Tags zuvor begrub nördlich von Teheran ein Stadiondach 280 Zuschauer unter sich.

Im Iran hat sich einen Tag nach dem Stadion-Unglück von Sari, die Zahl der Opfer nach einem Bericht des iranischen Fernsehens auf zwei erhöht. Unter Berufung auf die Behörden in der nördlich von Teheran gelegenen Stadt meldete der Sender, dass sich am Montag außerdem noch 143 Verletzte in Krankenhäusern befänden, vier davon in kritischem Zustand. Ursprünglich waren nach dem Einsturz eines Tribünendachs im Mottaqi-Stadion am Montagmorgen ein Toter und 284 Verletzte beklagt worden.

Nach Unfall Unruhen in der Stadt
Das iranische Fernsehen berichtete am Montag auch darüber, dass aufgebrachte Fans Büroräume im Stadion in Brand gesetzt und bei umliegenden Geschäften und Banken die Scheiben eingeworfen hätten.

Ein Toter und 39 Verletzte nach Fan-Schlacht
In Abdijan im Spitzenspiel zwischen ASEC Mimosas und Africa Sports liefen die Emotionen heiß. Im Stadion Houphouet-Boigny wurde nach dem Führungstreffer der Heimmannschaft in der 43. Min. noch "normal" gejubelt. Doch schon in der 50. Min. flogen Wurfgeschosse auf das Spielfeld und der Schiedsrichter unterbarach das Spiel. Nach einer längeren Unterbrechung wurde es schließlich doch fertiggespielt und endete 3:1 für ASEC.

7.5.2001 13:51