Freitag, 11. Mai 2001

Rapid braucht dringend Punkte, sonst Solo für Tirol

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Im Fernduell um den Meisterteller muss Rapid heute in Ried 3 Punkte einfahren, sonst ist der Zug für Tirol abgefahren. Aber die Innviertler werden verbissen kämpfen. Der Rieder Klub-Vorstand hat Trainer Kronjäger die Rute ins Fenster gestellt.
Punkte her, oder Trainersessel Ade!
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Die Hoffnungen für Grün-Weiß ruhen auf René Wagner, der beim letzten 1:1 gegen die Rieder das Tor beisteuerte. Er wird die einzige Sturmspitze in diesem für Rapid so wichtigen Spiel sein. Die tödlichen Passes sollen von Dejan Savicevic kommen, der Montenegriner fühlt sich fit.
Trainer Ernst Dokupil kann dem Umstand, diesmal auswärts anzutreten, einiges abgewinnen, zumal sich Rapid in den letzten Heimspielen sehr schwer tat: "Das was Admira oder Ried in Hütteldorf zelebrieren, Mauer-Taktik pur, kann Rapid immer noch!"

Charakterbildung bei Ried
Der - nach Ernst Hochhausers Abgang zur Austria- interimistisch bestellte Trainer Kronjäger steht mit seinen Fußballern mit dem Rücken zur Wand. Cup-Pleite gegen Tirol, nur 7. in der Tabelle, das genügt der Club-Führung nicht, man fordert endlich wieder volle Punkte und mehr Kampf. "Seit dem Winter ist für mich jede Partie ein Endspiel", sagt der Trainer, der mit "Charakter bildenden Maßnahmen" im Training auf wenig Gegenliebe stößt. Schlittert Ried heute in ein Debakel, kann Kronjäger vermutlich seinen Hut nehmen.

11.5.2001 15:12