Für 54 Prozent ist Österreich kein Einwanderungsland

Österreich ist nach Ansicht von 54 Prozent der Bevölkerung kein Einwanderungsland. Nach einer in FORMAT veröffentlichten OGM-Umfrage sind vor allem SPÖ- und FPÖ-Sympathisanten dieser Ansicht. Dagegen meinen Wähler von ÖVP und Grünen mehrheitlich, Österreich sei ein Einwanderungsland.
Ebenfalls überwiegend abgelehnt wird von den Österreichern eine gezielte Zuwanderung ausländischer Arbeitnehmer zur Linderung eines für 2005 prognostizierten Arbeitskräftemangels. 52 Prozent der Befragten sprechen sich dagegen aus, erneut vor allem Anhänger von SPÖ und FPÖ. Dagegen stimmen 77 Prozent der Opinion-leader dieser Maßnahme zu.
Auch eine eventuelle Erhöhung der Quote bei der Zuwanderung von Schlüsselarbeitskräften (2001: 1.600 Personen) findet nur geringe Unterstützung. Während 21 Prozent eine Steigerung befürworten, treten 24 Prozent für eine Senkung ein. 45 Prozent wollen, dass die Quote gleich bleibt. Bei den Opinion-leadern argumentieren 59 Prozent für eine Steigerung. Eine eventuelle Umbildung der Bundesregierung wird von 47 Prozent der Befragten mit "nicht notwendig" kommentiert - von 40 Prozent wird sie befürwortet. Bei den Opinion-leadern wiederum befinden 60 Prozent eine Umbildung für notwendig, 36 Prozent sind gegenteiliger Ansicht.
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