Einigung zwischen albanischen Rebellen und Belgrad

Die Demilitarisierung von zwei Dörfern in der Pufferzone in Südserbien soll Mitte Mai beginnen. Darauf einigten sich Vertreter der albanischen Rebellen und die Regierung in Belgrad am Samstag, wie ein Sprecher des jugoslawischen Innenministeriums in einer Erklärung mitteilte.
Am Freitag hatten beide Seiten ein Abkommen unterzeichnet, wonach sich die albanischen Rebellen und die serbischen Sicherheitskräfte aus den Dörfern Lucane und Turija nahe Bujanovac zurückziehen. Die serbische Regierung hatte der von der NATO gebilligten Vereinbarung bereits Ende April zugestimmt.
Seit Monaten kontrollieren albanische Rebellen von der "Befreiungsarmee für Presevo, Medvedja und Bujanovac" (UCPMB) einige Dörfer in der mehrheitlich von Albanern bewohnten südserbischen Region an der Grenze zum Kosovo. Die UCPMB kämpft nach eigenen Angaben für einen Anschluss der Region an das NATO-verwaltete Kosovo.
Nach Angaben eines Vertreters einer internationalen Organisation wurden bei Kämpfen im Ort Oraovica außerhalb der Pufferzone am Samstag ein Kind getötet und ein weiteres verletzt. Ein jugoslawischer Militärsprecher bestätigte jedoch lediglich, dass ein albanisches Mädchen verletzt worden sei.
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