Lambsdorff: Auflagen von US-Richterin "schlimm"

Der deutsche Regierungsbeauftragte für die Zwangsarbeiter-Entschädigung, Otto Graf Lambsdorff, sieht die Chancen auf schnelle Auszahlungen an die Opfer noch vor dem Sommer schwinden. Die Auflagen der US-Richterin Shirley Kram in ihrem Urteil vom Donnerstag seien "noch schlimmer, als ich sie gestern gekannt habe".
Er kritisierte die Bedingungen, mit denen Richterin Kram Zahlungen aus dem deutschen Stiftungsfonds auch für abgetretene österreichische Bankenklagen erreichen wolle, als "völlig unakzeptables Vorgehen". Die Chancen auf Zahlungen noch vor dem Sommer "schwinden, sind schlechter geworden", sagte Lambsdorff. "Die Verantwortung trägt Frau Kram."
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