3 Palästinenser bei Hubschrauber-Angriffen getötet

US-Präsident George W. Bush hat die jüngste Gewalteskalation im Nahen Osten verurteilt und weitere Vermittlungsbemühungen der USA in Aussicht gestellt. Bush nannte das Blutvergießen im Nahen Osten abscheulich und fügte hinzu: "Wir müssen jetzt weiter hart daran arbeiten, die Spirale der Gewalt zu brechen."
Er räumte allerdings ein, dass es für die USA sehr schwer werde, die Konfliktparteien an den Verhandlungstisch zu bringen, solange die Gewalt anhalte.
Im Westjordanland wurden heute wieder mindestens drei Menschen bei einem Hubschrauber-Angriff getötet. Nach Krankenhausangaben wurden 15 Menschen verletzt.
Für die kommenden Tage werden weitere Gewaltausbrüche befürchtet. Am 15. Mai begehen die Palästinenser den Tag der nationalen Katastrophe (Nakba), die in ihren Augen mit der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 einherging.
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