Gefolgt von Burundi und Irak

Jeder dritte Flüchtling kommt aus dem von Krieg und Terror erschütterten Afghanistan. Das Land stellt mit 3,6 Millionen Menschen rund 30 Prozent des weltweiten Flüchtlingsheeres.
Auf Afghanistan folgt der zentralafrikanische Staat Burundi, aus dem 567.000 Menschen vornehmlich nach Tansania geflohen sind. Aus dem Irak zogen 497.400 Menschen unfreiwillig zumeist in den Iran.
Das geht aus einer am Freitag in Genf veröffentlichten Statistik des UNO-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) hervor, die die Zahl der Flüchtlinge oder Vertriebenen zwischen dem 1. Jänner 2000 und Jahresbeginn 2001 vergleicht.
Die meisten Flüchtlinge leben in Asien
Von den von der UNHCR "betreuten Menschen" (people of concern) leben unter anderem fast 8,5 Millionen in Asien, 5,6 Millionen in Europa und 5,3 Millionen in Afrika. In Lateinamerika kletterte die Zahl von rund 90.000 auf etwa 575.000 Menschen. Die 3,8 Millionen Palästinenser, die unter einem UNO-Sonderprogramm betreut werden, sind in der Statistik nicht enthalten.
In Deutschland leben 900 000 Flüchtlinge
Die meisten Menschen nimmt Pakistan auf. Zwei Millionen Flüchtlinge, vornehmlich Afghanen, leben in dem Land. Im Iran leben 1,9 Millionen Flüchtlinge. In Deutschland wurden 900 000 gezählt.
Deutschland nimmt mit fast 118.000 Menschen im Jahr 2000 auch bei den Asylsuchenden einen Spitzenplatz ein (1999: 138 000), gefolgt von den USA mit 91.600 (81.640).
Insgesamt kümmerte sich das UNHCR zu Beginn dieses Jahres um 21,1 Millionen Menschen oder jeden 284. Erdenbewohner.
Familiendrama in St. Pölten21:30
Vater schießt auf SohnUnfassbarer Vorfall in Volksschule Wagram. Auch Tochter aus Klasse geholt
Canyoning-Unfall20:30
Zwei TodesopferTeilnehmer einer Gruppe stürzen in Bachbett - Beide erleiden tödliche Verletzungen
Fleischfressende Bakterien10:56
Angst vor Killer-KeimenStudentin in den USA ringt ums Überleben - Expertin klärt auf: Fälle auch in Österreich
