Gewerkschaft beschließt eintägigen Warnstreik

Die Hochschullehrer wollen aus Protest gegen die geplante Reform des Dienstrechts einen eintägigen Warnstreik abhalten. Das hat die erweiterte Bundessektionsleitung der Hochschullehrer in der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) in einer Sitzung am Donnerstag beschlossen.
Der Streikbeschluss sei noch mit der GÖD-Spitze und dem ÖGB zu akkordieren, teilt der stellvertretende Uni-Gewerkschafts-Vorsitzende Herbert Sassik mit. Außerdem wollen die Personalvertreter klären, ob seitens der Regierung der "Wille zu einer sinnvollen Einigung" bestehe.
Die Gewerkschafter wollen vor Umsetzung des Streikbeschlusses auch noch das Ergebnis eines neuen Verhandlungstermins am 29. Mai abwarten. Rund um den 29. Mai ist auch der eintägige Warnstreik geplant, Termin ist aber noch keiner fixiert.
Es geht um "zwei Knackpunkte"
Für Sassik konzentrieren sich die Forderungen der Gewerkschaft auf "zwei Knackpunkte": Die derzeit in einem zeitlich befristeten Dienstverhältnis stehenden Uni-Lehrer sollen "den jetzigen Erwartungshorizont beibehalten können. Sie sollen eine Perspektive bekommen und nicht einfach rausgeschmissen werden", sagte Sassik.
Außerdem fordert die Gewerkschaft im neuen Dienstrecht, dass künftig Uni-Assistenten nicht nur einen auf sechs Jahre befristeten Vertrag bekommen, sondern bei entsprechendem Bedarf und Qualität eine unbefristete Weiterverwendung möglich ist.
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