Kollision: Fünf Wochen dauerte die Pause

Nach fünfwöchiger Unterbrechung haben die USA am Montag ihre Aufklärungsflüge vor der chinesischen Küste wieder aufgenommen. Ein unbewaffnetes Aufklärungsflugzeug vom Typ RC-135 ist eine Routineroute entlang der nordchinesischen Küste geflogen.
Das Flugzeug sei ohne Zwischenfall auf den Luftwaffenstützpunkt Kadena auf der japanischen Insel Okinawa zurückgekehrt. Eine Reaktion der chinesischen Armee liege nicht vor, sagte ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums.
Der US-Nachrichtensender CNN berichtete unter Berufung auf einen hohen Pentagon-Beamten, das US-Aufklärungsflugzeug habe sich am Montag ohne Schutzbegleitung im Luftraum über dem Südchinesischen Meer befunden. China hatte nach der Kollision eine Einstellung der Spionageflüge in der Region gefordert. Als Konsequenz aus dem Luftzwischenfall vom 1. April hatte das US-Verteidigungsministerium zunächst erwogen, künftig Aufklärungsflugzeuge mit eigenen Jets zu eskortieren. Nach amerikanischen Erkenntnissen ist der Zusammenstoß in der Luft auf provokatives Verhalten des chinesischen Kampfpiloten zurückzuführen, der bei dem Unfall ums Leben kam.
Es handelte sich um den ersten derartigen Flug seit dem 1. April, als es zu einer Kollision zwischen einem US-Spionageflugzeug und einem chinesischen Abfangjäger kam. Das US-Flugzeug konnte auf der Insel Hainan notlanden, die chinesische Maschine stürzte ab, ihr Pilot kam ums Leben. Nach der Notlandung der Maschine hielt China die 24 Personen starke US-Besatzung elf Tage lang fest. Der Vorfall führte zu einer schweren Belastung der amerikanisch-chinesischen Beziehungen. Die amerikanischen Behörden bemühen sich weiter um eine Rückkehr des Spionageflugzeugs. Erst am Wochenende kehrte ein amerikanisches Team von Technikern aus China zurück und unterrichtete Vertreter der US-Streitkräfte über den Zustand des Flugzeugs.
Familiendrama in St. Pölten21:30
Vater schießt auf SohnUnfassbarer Vorfall in Volksschule Wagram. Auch Tochter aus Klasse geholt
Canyoning-Unfall20:30
Zwei TodesopferTeilnehmer einer Gruppe stürzen in Bachbett - Beide erleiden tödliche Verletzungen
Fleischfressende Bakterien10:56
Angst vor Killer-KeimenStudentin in den USA ringt ums Überleben - Expertin klärt auf: Fälle auch in Österreich
