Kultromanze (Mo, ARTE, 20.45 Uhr)

Der Franzose Jim und der Deutsche Jules verlieben sich beide in die junge Französin Cathérine. Sie entscheidet sich für Jules und zieht mit ihm in den Schwarzwald. Fünf Jahre später trifft Jim das Paar wieder. Vieles hat sich verändert ...
Im Jahr 1912 lernen einander in Paris der Franzose Jim (Henri Serre) und Jules (Oskar Werner), Deutscher, kennen. Beide studieren Literatur, und beide jungen Männer verlieben sich in dieselbe Mademoiselle, Cathérine (Jeanne Moreau). Diese entscheidet sich schließlich für Jules und zieht sich mit ihm
in die Einsamkeit des Schwarzwaldes zurück.
Fünf Jahre später sieht Jim das Paar wieder. Er stellt fest, dass die so heiß Verehrte nur noch wenig für Jules empfindet …
François Truffauts Ménage-à-trois ist eine leidenschaftliche Liebeserklärung an das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen und zugleich auch eine Hommage an reine Freundschaft, an eine Zuneigung über die Schützengräben hinweg. Der Streifen zählt zu den herausragenden Werken des Nouvelle-Vague-Großmeisters. Ganz zu Recht avancierte Jules et Jim binnen kürzester Zeit zu einem Kultfilmklassiker.
– Nach einem Roman von Henri-Pierre Roché.

