44 Milliarden Euro im Jahr 2005

Die Kosten für die EU-Osterweiterung könnten sich im Jahr 2005 auf 44 Milliarden Euro (605 Mrd. S) belaufen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Dresdner Bank.
Dabei wurde unterstellt, dass es in der EU nicht zu einer grundlegenden Reform der Förderpolitik kommt.
Die Experten fordern die EU-Politiker auf, die Landwirtschaft nicht länger zu subventionieren und die Unterstützungen für Spanien, Portugal und Griechenland zu streichen. So könnten Gelder für die Beitrittsländer freigemacht werden.
Zugleich müssten die Beiträge von Nettozahlern wie Österreich deutlich steigen. Im Gegenzug würde sich Österreich ein riesiger Absatzmarkt öffnen.
Für 2005 gehen die Bankvolkswirte davon aus, dass es zehn neue Mitgliedsländer gibt. Rumänien und Bulgarien müssten bis mindestens 2008 warten. Die Türkei wird auch dann noch nicht als EU-Mitglied gesehen. Von Brüssel sind der Studie zufolge 2005 rund 20 Milliarden Euro für die Erweiterung zu erwarten.

