Der Konzernumsatz stieg hingegen

Der oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer musste im Jahr 2000 nach endgültigen HGB-Zahlen einen Gewinneinbruch hinnehmen. Wie das börsenotierte Unternehmen mitteilte, soll die Dividende daher von 1,16 auf 0,60 Euro (8,3 S) je Aktie annähernd halbiert werden.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) fiel im vergangenen Jahr von 5,8 auf 4,1 Mill. Euro (56,4 Mill. S), der Konzernumsatz stieg hingegen von 260,3 auf 293,5 Mill. Euro.
Als Gründe für das schwache Ergebnis nannte das Unternehmen, das heute in Wien seine Bilanzpressekonferenz gibt, vor allem Einbrüche am deutschen Normfahrzeugmarkt und den geringeren Drehleiter-Absatz in Deutschland. Für 2001 rechnet Rosenbauer wieder mit höheren Erträgen.
Die endgültigen Geschäftszahlen wurden für 2000 erstmals auch nach IAS (International Accounting Standards) ermittelt. Laut dieser Rechnung weist das Ergebnis vor Steuern (EBT) eine Steigerung von 1,7 auf 2,7 Mill. Euro aus, der Umsatz stieg von 241,0 auf 287,7 Mill. Euro. Im Konzern waren im abgelaufenen Jahr weltweit 1.332 (1999: 1.329) Mitarbeiter beschäftigt.

