Dafür steigt die Quote bei den Frauen an

Die Erwerbsquote ist bei den Männern im Vorjahr auf ein Rekordtief von 75,4 Prozent gesunken. Dagegen ist der Anteil der Frauen auf ein neues Hoch von 63,2 Prozent gestiegen.
Die gesamte Erwerbsquote veränderte sich 2000 gegenüber dem Jahr davor mit 69,6 Prozent nicht und ist auch seit 1990 relativ konstant, geht aus den jüngsten Daten des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) hervor.
Die Erwerbsquote der über 60-jährigen ist seit 1960 von 41,2 Prozent auf 9,7 Prozent im Jahr 2000 gesunken. Dabei ist zu beachten, dass der Tiefststand in dieser Altersgruppe 1993 mit 8,6 Prozent erreicht wurde, seither wurde wieder ein leichter Aufwärtstrend verzeichnet.
Bei der Gruppe der 55- bis 60-jährigen ist ein Abwärtstrend verzeichnet worden, der praktisch linear von 1960 bis 1996 zu beobachten war. In dieser Zeit gab es ein Absinken von 61,7 Prozent auf 41,5 Prozent.
Deutliche Steigerungen gab es bei den 30- bis 35-jährigen (von 76,0 Prozent 1960 auf 80,1 Prozent 2000), bei den 35- bis 40-jährigen (68,8 auf 81,8), den 40- bis 45-jährigen (72,0 auf 83,3), den 45- bis 50-jährigen (von 66,6 auf 79,7) und den 50- bis 55-jährigen (von 66,2 auf 73,3). In allen anderen Alterskategorien wurde ein Rückgang verzeichnet, wobei jener in den jungen Altersgruppen auch auf die verstärkten Bildungsmöglichkeiten zurückzuführen ist.

