Donnerstag, 3. Mai 2001

Rekord-Konzernbetriebsergebnis bei 4,146 Mrd. S

Mehr als 20prozentige Zuwächse verbuchte der Bankkonzern der Raiffeisen Zentralbank (RZB) im Jahr 2000 beim Bilanzvolumen und Betriebsgewinn. EGT und Jahresüberschuss, im Jahr 1999 durch hohe Einmalerlöse aus Beteiligungsverkäufen gepusht, blieben um ein Achtel bzw. ein Viertel unter dem Vorjahreswert.

Im Konzernbetriebsergebnis wurde im Jahr 2000 mit 4,146 Mrd. S (301,2 Mill. Euro, plus 22 Prozent) erstmals die 4-Milliarden-Marke durchstoßen. Die Bilanzsumme war zum Ultimo mit 503,4 Mrd. S um 26,6 Prozent höher als Ende 1999. Die Erträge seien "im Gleichschritt mit dem Volumen" gestiegen, erklärte der Vorstand am Donnerstag bei der Bilanzvorlage.

Im Jahr 2000 habe der Konzern mehr als 1.500 Arbeitsplätze geschaffen. Zum Jahresende beschäftigte der RZB-Konzern 7.626 Mitarbeiter, im Jahresdurchschnitt waren es 6.896. Der überwiegende Teil der Bankmitarbeiter - 5.440 (plus 34 Prozent) - arbeitete in den Banktöchtern in Zentral/Osteuropa. In der RZB AG, Wien, waren im Jahresdurchschnitt 1.056 (996) Leute beschäftigt.

Mit dem Sprung über die 500-Milliarden-Marke habe man das Geschäftsvolumen in den letzten 5 Bilanzjahren aus eigener Kraft mehr als verdoppelt, berichtete RZB-Vorstandschef Walter Rothensteiner bei der Jahrespressekonferenz in Wien.

Zum Bilanzstichtag 2000 betrugen die Eigenmittel im Konzern rund 29,2 Mrd. S, das Kernkapital rund 20,3 Mrd. S. Bei der Eigenmittelüberdeckung lag man damit bei 36 Prozent.

3.5.2001 10:34