Donnerstag, 3. Mai 2001

Ab 1. Oktober 2001: Strom-Liberalisierung

NEWS sagt Ihnen, wie Sie davon profitieren und wie Sie den Strom-Kassier wechseln. Die heimischen Stromkonzerne haben ihren Kurzlehrgang in Sachen Marktauftritt und Flexibilität mit erstaunlichem Erfolg absolviert. Aus Bittstellern wurden Kunden und auch die komplizierte Stromrechnung wurde verständlicher.

Ab 1. Oktober dieses Jahres erhält jeder Privatkunde jenes Privileg, das bis dato nur die Großindustrie genießt: die freie Wahl des Stromlieferanten.

Ersparnis: 1.000 Schilling pro Jahr
Die Prognosen gehen davon aus, dass die Konsumenten dank der Marktöffnung bis zu 1.000 Schilling pro Jahr an Stromkosten sparen. Und die Offensive der Stromkonzerne hat gerade erst begonnen, die Preisspirale wird sich daher in den nächsten Monaten noch weiter nach unten drehen.

Neue Tarifpakete für Kunden
Alleine diese erste Etappe sichert Einsparungen von - je nach Verbrauch - mehreren hundert Schilling pro Jahr. Die bundesweiten Billigtarife mit verringertem Serviceangebot sollen neue Kunden anlocken und wechselwillige halten. "Switch" etwa bietet die Kilowattstunde ab Oktober um 48 Groschen an (ohne Steuer und Netzkosten) und liegt damit im Vergleich der Anbieter derzeit nur im Mittelfeld.

Bundesweite Haushalts-Kampftarife planen auch die Verbundgesellschaft, die Tiwag, die Steweag und Best Electric, eine Tochter der oberösterreichischen Energie AG und der Salzburg AG. Die potenziellen Vertriebspartner für die neuen Strom-Angebote stehen bereits fest: die großen Lebensmittel- und Elektrohändler wie Spar und MediaMarkt.

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS.

3.5.2001 07:04