AUA weist Spekulationen über Vorstands-Ablöse zurück

Noch in diese Woche könnte eine Entscheidung über die Nachfolge des Lauda Air-Vorstandssprechers Ferdinand Schmidt fallen: Am Freitag stehen bei einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates "Vorstandsangelegenheiten" auf dem Programm. Schmidt wechselt mit Anfang August in den ÖBB-Vorstand.
Es gilt als fix, dass der Nachfolger des erst vor fünf Monaten von der AUA zur Lauda Air gewechselten Ferdinand Schmidt ebenfalls aus der AUA-Gruppe stammen wird. Im Lauda-Vorstand verbleiben wird Klaus Stöger. Ihm könnte einer der derzeit vier Prokuristen der Lauda Air zur Seite gestellt werden, vermuten Branchenkenner.
Im Aufsichtsrat der Lauda Air befinden sich Vertreter der Muttergesellschaft Austrian Airlines (AUA) sowie der Lauda Privatstiftung.
Neuerlichen Spekulationen über eine mögliche baldige Abberufung des Vorstandsduos bei der Lauda Air-Mutter AUA erteilte AUA-Vorstand Mario Rehulka kürzlich in Toronto eine Absage: Solche Meldungen in Zusammenhang mit der bevorstehenden AUA-Hauptversammlung (HV) am 9. Mai entbehrten jeder Grundlage. Vorstandsbestellungen würden dem Aufsichtsrat obliegen und nicht der HV, sagte Rehulka.
Mit dem neuen AUA-Aufsichtsorgan bestehe ein konstruktives und sachliches Arbeitsverhältnis, so Rehulka.

