Montag, 30. April 2001

53 Prozent für die gemeinsame europäische Währung

Die Zustimmung der Österreicher zur gemeinsamen europäischen Währung Euro ist im Steigen. Laut dem am Montag von der EU-Kommission in Brüssel veröffentlichten Eurobarometer sprachen sich im Herbst 2000 53 Prozent der Österreicher für den Euro aus.

Das sind um fünf Prozent mehr als noch im Frühjahr 2000. Auf der anderen Seite zählen sich allerdings 38 Prozent der Österreicher zu den dezidierten Euro-Gegnern.

Im EU-Schnitt wird die gemeinsame Währung von 55 Prozent der Bevölkerung unterstützt und von 37 Prozent abgelehnt. Im Schnitt der EU-12, also der Eurozone, unterstützen 62 Prozent die mit 2002 auch in Banknoten und Münzen eingeführte Währung, 31 Prozent lehnen sich ab.

Am höchsten ist der Prozentsatz an Euro-Befürwortern in Italien mit 79 Prozent, gefolgt von Luxemburg mit 75 Prozent und Belgien mit 72 Prozent. Am anderen Ende der Skala findet sich Großbritannien mit 21 Prozent. Die Euro-Ablehnung ist in Schweden mit 64 Prozent sowie Großbritannien mit 63 Prozent am höchsten. Beide Staaten sind allerdings auch nicht Teil von Euroland. Auch das dritte Land, das nicht der Eurozone angehört, Dänemark, verzeichnet mit 55 Prozent einen hohen Ablehnungswert.

30.4.2001 14:55