Montag, 30. April 2001

Wintersaison bringt voraussichtlich 6,5 % Plus

Die österreichischen Tourismusumsätze sind nach ersten Schätzungen von November 2000 bis März 2001 um 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 96,7 Mrd. S (7,03 Mrd. Euro) gewachsen. In der gesamten Wintersaison (November bis April) wird es voraussichtlich ein Umsatzplus von 6,5 Prozent geben.

Das prognostizierte das Wirtschaftsministerium. Ähnliche Zuwächse seien für die Sommersaison zu erwarten.

Der Aufwand je Nächtigung - ein Indikator der Qualitätsverbesserung - stieg weiter an. Bei der Unterkunftswahl zeigte sich ein deutlicher Strukturwandel: Während die Nachfrage in der gehobenen Hotellerie und den Ferienwohnungen (gewerblich und privat) eine Zunahme um 5,3 Prozent verzeichnete, ging sie in den Betrieben der 2- und 1-Stern-Hotellerie und den Privatquartieren um 1,3 Prozent zurück.

Burgenland und Tirol sind Spitzenreiter
Von den einzelnen Bundesländern konnten das Burgenland (plus 17,2 Prozent) und Tirol (plus 9 Prozent) die kräftigsten Umsatzzuwächse erzielen. Es folgen die Steiermark mit plus 7,3 Prozent und Wien mit plus 5,2 Prozent. Schwächer war die Entwicklung in Kärnten (plus 4 Prozent), Oberösterreich (plus 3,5 Prozent) und Niederösterreich (plus 3,1 Prozent). Salzburg verzeichnete mit plus 2,7 Prozent nur eine leichte Steigerung der Tourismusumsätze, in Vorarlberg stagnierten sie.

30.4.2001 14:43