Montag, 30. April 2001

Energiepreise steigen nur langsamer

Die privaten Haushalte dürfen offenbar aufatmen: Die Energiepreise stiegen Ende des ersten Quartals langsamer als im Vorjahr.

Waren die Kosten für Energie im heurigen Februar auf Jahresbasis noch um 5,3 Prozent nach oben geklettert, sind sie im März 2001 "nur" um 3,9 Prozent gestiegen. Im Jahr davor hatten die Energiepreise - als Folge der Ölpreisexplosion - monatelang jeweils zweistellig zugelegt, das meldete die Energieverwertungsagentur (E.V.A.)

Stärkster Preistreiber war im März erneut Gas mit einer Teuerung um 16,7 Prozent. Die E.V.A. merkt dazu an, dass es neben dem Anstieg des Arbeitspreises um 14,7 Prozent bei einigen Gasversorgern auch zu einer Änderung der Tarifstruktur gekommen sei. Und dies habe letztlich zu einer deutlichen Erhöhung der Grundgebühr geführt.

Strom um 7,8 Prozent teurer
Strom wurde im Jahresvergleich um 7,8 Prozent teurer, unverändert ist das Preisniveau jedoch zum Vormonat Februar geblieben. Die Verteuerung war auf die mit 1. Juni 2000 angehobene Energieabgabe zurückzuführen, erklärt die E.V.A. Seither sei Strom wieder etwas billiger geworden.

Für Heizöl extra leicht musste gegenüber dem Vormonat durchschnittlich um 0,9 Prozent weniger bezahlt werden, dennoch war dieser Energieträger um 6,9 Prozent teurer als im März 2000.

Treibstoffe durchaus billiger
Treibstoffe waren im Jahresvergleich laut E.V.A. durchwegs billiger: Für Normalbenzin musste im März um 3,8 Prozent, für Superbenzin um 3,6 Prozent und für Diesel um 0,6 Prozent weniger berappt werden. Gegenüber dem Vormonat Februar wurde nur Diesel günstiger (minus 0,3 Prozent), Superbenzin verteuerte sich um 1,9 Prozent und Normalbenzin um 1,4 Prozent.

30.4.2001 14:15