Am 15. Mai sind ÖH-Wahlen

Ab 15. Mai wählen die Studenten ihr neues Parlament. Eine Frage steht dabei im Vordergrund des Wahlkampfes. Kommt an der Uni ein rot-grünes Bündnis?
Anders als in den letzten Jahren, als die Gehversuche der Studentenpolitiker meist jenseits der Wahrnehmbarkeitsgrenze dahindümpelten und – fast immer – damit endeten, dass die ÖVP-nahe Aktionsgemeinschaft (AG) den ÖH-Chef stellte, ist diesmal für frischen Wind gesorgt. Denn geht es nach den Spitzenkandidaten des Verband Sozialistischer StudentInnen Österreichs (VSStÖ) und der grünen Studenten (GRAS), soll diesmal eine Koalition, an der auch der kommunistische KSV teilnehmen soll, für "Rot-Grün" an den Unis sorgen.
Andrea Mautz (VSStÖ): "Rot-Grün wird die Standpunkte der Studenten vertreten, nicht Handlanger der Regierung sein." Auch GRAS-Kandidatin Anita Weinberger meint: „Rot Grün bei den Studenten wäre ein interessanter Gegenpol zur Bundesregierung.“
Leicht wird die Erreichung des Wahlzieles für Rot-Grün freilich nicht: Derzeit hält die AG 20 von 45 Mandaten im Studentenparlament. Der VSStÖ stellt sieben Mandatare,
die GRAS sechs, das Liberale StudentInnenforum (LSF) vier.
Liberale als Zünglein? Die beim letzten Urnengang (noch) starken Liberalen könnten damit „das Zünglein an der Waage“ sein.
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