Montag, 23. April 2001

E-Mails findet sie aber praktisch

Diashow

Janet Jackson schätzt die Vorteile des Internets, vor allem das Verschicken von elektronischer Post. Mit "Cyberlove" und Blind-Dates kann die frisch geschiedene Sängerin allerdings nichts anfangen.

"Die Partnersuche per Internet kommt für mich nicht in Frage. Vielleicht sitzt da ja ein Verrückter am anderen Ende der Leitung." Außerdem habe sie von der Ehe ohnehin zunächst mal genug, sagte sie. "Ich glaube nicht, dass ich jemals wieder heiraten werde."

Die US-Sängerin will in diesem Jahr ihren Bruder Michael in den Charts überflügeln. "Ich werde gewinnen, das habe ich auch schon Michael selbst gesagt: Die Nummer eins bin ich", sagte die 34-Jährige.

Erstmals treten beide gleichzeitig mit neuen Alben an: Janet Jackson legt "All for You" vor, Michael Jackson plant nach längerer Pause ebenfalls ein neues Album für den Herbst. Janet Jackson sagte, wenn sie es nicht auf Platz eins schaffe, dann gönne sie dies ihrem Bruder. "So bleibt der Erfolg wenigstens in der Familie."

In einem Interview verteidigte die Sängerin den häufig sexuellen Inhalt ihrer Texte. "In der Popmusik von heute, vor allem im Rap, gibt es so viele Texte, die sich mit Gewalt beschäftigen. Warum also nicht über Sex singen? Ich habe ständig Sex im Kopf", sagte sie. Das sehe sie auch nicht als einen Bruch mit ihrer Erziehung. Ihre Eltern seien zwar tief religiös gewesen. "Aber die beiden haben schließlich neun Kinder in die Welt gesetzt, die müssen es also getrieben haben wie die Hasen."

23.4.2001 07:18

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