TV-Tipp: Hot Shots – Die Mutter aller Filme (ORF1, 20.15)

Charlie Sheen auf Tom Cruises "Top Gun"-Spuren in der irren Slapstickkomödie von Jim Abrahams, die eine Reihe großer Kinoerfolge gnadenlos persiflierend durch den Kakao zieht.
Der begnadete Kampfpilot Topper Harley (Sheen) hat sich ins Indianer-Tipi zurückgezogen, um seine wunde Seele und seinen Vaterkomplex auszukurieren. Doch ohne ihn ist die Elitetruppe "Müdes Wiesel" aufgeschmissen. So kommt’s, dass der debile Chef der Einheit, Admiral Benson (Bridges), der bei jedem seiner 194 Einsätze abgeschossen wurde, seinen Vorzeigeschützling ins Team zurückholt. Schließlich gilt es, einem Diktator im Nahen Osten das Handwerk zu legen.
Keine leichte Übung für den reaktivierten Topper, setzt sich seine Truppe doch aus einem Haufen schräger Vögel mit unterschiedlichsten Macken zusammen. Einer von denen erweist sich bald als schärfster Konkurrent Toppers im Kampf um die Gunst der steilen Psychologin Ramada (Golino).
Irre Slapstickkomödie von Jim Abrahams, die gnadenlos alle Flieger- und sonstigen Box-Office-Hits verulkt: Top Gun, Die fabelhaften Baker Boys, Der mit dem Wolf tanzt, 9 1/2 Wochen, Rocky usw. – sie alle kriegen ihr Fett ab. (Hot Shots II läuft am 30. 4.)

