200 Mitarbeiter gehen in neue Gesellschaft

Der Aufsichtsrat der OMV AG hat in seiner Sitzung am Donnerstag die Verselbstständigung des Erdgasbereiches in eine 100-Prozent-Tochter beschlossen. In die neu zu gründende Gesellschaft werden der Erdgastransport, das Erdgasspeichergeschäft sowie der Gashandel ausgegliedert.
Das teilte die OMV am Donnerstagnachmittag mit. Die Förderung bleibt in der OMV. Die rund 200 Mitarbeiter gehen mit allen Rechten und Pflichten in die neue Gesellschaft über, heißt es weiter. Die Eigenständigkeit des Erdgasbereiches sei auch die Voraussetzung für mögliche Kooperationen, insbesondere in Handel und Vertrieb.
Dabei werde eine Erweiterung des Erdgasgeschäftes durch die Belieferung von großen Kunden, auch außerhalb von Österreich, angestrebt.
Die neue Gesellschaft wird einen Umsatz pro Jahr von rund 16 Mrd. S (1,163 Mrd. Euro) erzielen, ein jährliches Verkaufsvolumen von rund 6,5 Mrd. m3 Erdgas umschlagen sowie etwa 27 Mrd. m3 Erdgas pro Jahr durch Österreich transitieren.
Otto Musilek, innerhalb der OMV Aktiengesellschaft für den Erdgasbereich verantwortlich, und Werner Auli, Geschäftsführer der OMV Cogeneration GmbH und für den Erdgasvertrieb zuständig, werden die Leitung der neuen Erdgasgesellschaft übernehmen.

